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Rezension Blue Sky Black: Ohne Dunkelheit keine Sterne

Blue Sky Black: Ohne Dunkelheit keine Sterne von Johanna Danninger

  • Titel: Blue Sky Black: Ohne Dunkelheit keine Sterne
  • Autor: Johanna Danninger
  • Verlag: Carlsen Verlag
  • Seiten: 384 Seiten
  • ISBN: 978-3551584359
  • Preis: 14,00 €

Klappentext:

**Wenn die Hoffnung stirbt, dann kämpfe, um zu lieben**

In Milas Leben ist nichts mehr so, wie es früher war. Durch eine Reihe von Naturkatastrophen ist die Welt zu einem feindlichen Ort geworden und Mila muss in ihrer neuen Heimat Kanada allein für sich sorgen. Wo sie hinschaut, gibt es keine Hoffnung mehr. Bis eines Tages ein junger Mann in ihr Leben tritt und alles verändert. Doch es stellt sich heraus, dass er nicht der ist, der er zu sein vorgibt. Und dass nur sie beide die Welt – und einander – retten können …

Meine Meinung:

Johanna Danninger ist für mich eine unbekannte Autorin gewesen und ich habe mich sehr auf das Buch gefreut. Bei einer Dystopie bin ich immer erst sehr skeptisch, aber Johanna Danninger konnte mich mit „Blue Sky Black“ absolut überzeugen. Die Autorin hat einen Schreibstil, der eine von der ersten Seite an, an das Buch fesselt. Er ist flüssig zu lesen, detailliert und greifbar. Ich habe das Buch innerhalb eines Tages beendet. Das ganze Buch, die Handlung, das Setting und die Charaktere haben mich total fasziniert. Die Geschichte wird aus verschiedenen Sichten erzählt und so ist es auch immer Abwechslungsreich und man konnte die ganze Handlung viel besser verstehen. Gut platzierte und unvorhergesehenen Wendungen sorgen für eine gewisse Spannung und das beim lesen auch keine Langeweile aufkommt.

Die Charaktere hätte nicht unterschiedlicher sein können. Sie sind facettenreich, haben Tiefe und man kann sie gut greifen. Auch die einzelnen Handlungen und Verhaltensweisen, konnte man gut verstehen und nachvollziehen. Mila war mir auf anhieb sympathisch und man musste sie einfach ins Herz schließen. Sie ist taff und sehr unverfälscht. Cait und Logan mochte ich auch sehr. Die Entwicklung dieser Figuren war gut beschrieben und hat gut zur Handlung gepasst. Selbst die Romantik kam in diesem Buch nicht zu kurz. Johanna Danniger hat diese wunderbar in die Handlung eingefügt und doch liegt der Fokus nicht darauf. Mir persönlich hat es gefallen, dass die Romantik nicht den Plot bestimmt hat. Sie war eine schöne Ergänzung und hat alles gut abgerundet. 

Das gruselige an der Handlung ist, dass es teilweise einfach erschreckend Real wirkt und gerade aus diesem Grund lese ich mittlerweile nur noch selten Dystopien. Doch Johanna Danninger konnte mich hier, sowohl mit dem Setting, als auch mit den Charakteren und der Handlung überzeugen.

Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung.

Die Rechte an den Covern liegen beim jeweiligen Verlag/Autor! Dieses Buch wurde mir vom Carlsen Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Alle Rezensionen spiegeln meine ehrliche Meinung wieder.

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