Rezensionen

Rezension Die Verlobten des Winters

Die Verlobten des Winters von Christelle Dabos

Klappentext:

Am liebsten versteckt sie sich hinter ihrer dicken Brille und einem Schal, der ihr bis zu den Füßen reicht. Dabei ist Ophelia eine ganz besondere junge Frau: Sie kann Gegenstände lesen und durch Spiegel reisen. Auf der Arche Anima lebt sie inmitten ihrer riesigen Familie und kümmert sich hingebungsvoll um das Erbe der Ahnen. Bis ihr eines Tages Unheilvolles verkündet wird: Ophelia soll auf die eisige Arche des Pols ziehen und einen Adligen namens Thorn heiraten. Was hat es mit der Verlobung auf sich? Wer ist der Mann, dem sie von nun an folgen soll? Und warum wurde ausgerechnet sie, das zurückhaltende Mädchen mit der leisen Stimme, auserkoren? Ophelia ahnt nicht, welche tödlichen Intrigen sie auf ihrer Reise erwarten, und macht sich auf den Weg in ihr neues, blitzgefährliches Zuhause.

Meine Meinung:

Ich habe schon sehr viel gutes über „Die Verlobten des Winters“ gehört. Dementsprechend waren auch meine Erwartungen sehr hoch. Ich bin sehr froh, dass ich beim lesen absolut nicht enttäuscht wurde. Jetzt kann ich allen anderen definitiv zustimmen. Das Buch ist wirklich ein sehr toller und wunderschön geschriebener Fantasyroman. Das Cover passt perfekt zur Geschichte und zusammen mit dem Klappentext hat es sofort mein Interesse geweckt. Obwohl es das Erstlingswerk von Christelle Dabos ist, merkt man beim lesen davon nichts. Das Buch ist unheimlich detailreich und sprachlich sehr gut geschrieben. Christelle Dabos Schreibstil ist gut zu lesen, magisch, spannend und einfach zauberhaft. Beim lesen habe ich mich richtig wohlgefühlt und ich konnte einfach nicht mehr aufhören zu lesen. Die ganze Handlung war unglaublich gut durchdacht und umgesetzt. Die Idee mit den Archen hat mir sehr gut gefallen. Der Plot bzw. die Handlungen der Protagonisten konnte ich immer gut verstehen und folgen. Ich hatte nie das Gefühl den roten Faden zu verlieren.

Die ganze Welt ist unglaublich toll, sehr genau und bildlich beschrieben. Man bekommt immer mal wieder Erklärungen, sodass man die Welt verstehen lernt und sich irgendwann richtig zu Hause fühlt. Wie auch unsere Welt, mit den verschiedenen Kontinenten ist auch Ophelias Welt mit den verschiedenen Archen sehr unterschiedlich aber auch sehr faszinierend. Christelle hat sich wirklich Gedanken gemacht, dies ist beim lesen auf jeder Seite spürbar.

Alle Charaktere waren toll durchdacht und ausgearbeitet. Sie waren so unterschiedlich und es war alles dabei. Charaktere die man sofort ins Herz geschlossen hat, aber auch Charaktere die man am liebsten auf den Mond schießen würde. Besonders Ophelia habe ich ins Herz geschlossen. Sie ist so eine liebenswürdige und interessante Persönlichkeit. Ihre Tollpatischigkeit und Verträumtheit lässt sie noch sympathischer wirken. In manchen Dingen habe ich mich auch in ihr wiedererkannt. Ophelia hadert mit ihrem Schicksal und der erzwungenen Heirat. Mehr oder weniger willig folgt sie ihrem Verlobten Thorn auf die Arche Pol. Doch Ophelia merkt gleich, dass sie ihre nicht hingehört. Sie ist umgeben von Machtspielchen, Verrat und Intrigen.

Thron, Ophelias Verlobter, ist in dieser Situation keine große Hilfe. Er ist sehr mysteriös, verschlossen und wortkarg. Man merkt, dass auch er nicht all zu begeistert von der Verlobung ist. Deswegen schiebt er Ophelia mehr oder weniger an seine Tante ab. Die auch nicht grad der vertrauenswürdigste Mensch ist.

Man merkt beim lesen auch, dass es sich um den ersten Teil einer Reihe handelt. Viele Charaktere sind noch sehr durchsichtig und ich freue mich schon sehr drauf mehr über sie zu erfahren. Auch bin ich gespannt mehr über die Geschichte der Archen zu erfahren. Ich freue mich schon darauf weitere Abendteuer mit Ophelia zu erleben.

Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung.

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Die Rechte an den Covern liegen beim jeweiligen Verlag/Autor! Dieses Buch wurde mir von Insel Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Alle Rezension spiegeln meine ehrliche Meinung wieder.