Rezensionen

Rezension Everything i didn´t say

Everything i didn´t say von Kim Nina Ocker

  • Titel: Everything i didn´t say
  • Autor: Kim Nina Ocker
  • Verlag: LYX Verlag
  • Seiten: 528 Seiten 
  • ISBN: 978-3736309173
  • Preis: 12,99 €

Klappentext:

Meine Geschichte hat viele Happy Ends – viele Momente, in denen ich gerne auf Stopp gedrückt und den Augenblick für immer im Herzen eingeschlossen hätte. Und dann ging es weiter … 

Als Jamie und Carter sich zum ersten Mal gegenüberstehen, sprühen zwischen ihnen augenblicklich die Funken. Dabei wissen sie beide, dass sie unbedingt die Finger voneinander lassen müssen: Jamie hat gerade erst ihren Job als Dramaturgieassistentin angetreten, und Carter ist als Star der Show vertraglich dazu verpflichtet, sich nicht mit einer Frau an seiner Seite in der Öffentlichkeit zu zeigen. Doch mit jedem Tag, den sie miteinander verbringen, knistert es heftiger zwischen ihnen, bis sie der Anziehungskraft nachgeben – nicht ahnend, dass das ihre Leben gehörig durcheinanderbringen wird…

Meine Meinung:

„Everything i didn´t say“ ist mein erstes Buch von Kim Nina Ocker. Das Cover ist wirklich schön gestaltet. Ich mag das schlichte Design, mit den bunten Farbakzenten und zusammen mit dem Klappentext hat mich das Buch auch sehr neugierig gemacht. Allerdings konnte es meine Erwartungen leider nicht ganz erfüllen. Der Schreibstil von Kim Nina Ocker war richtig toll zu lesen. Er war flüssig, humorvoll und modern. Das Buch hat eigentlich sehr großes Potential, aber ich persönlich bin keine Fan von Zeitsprüngen. Gerade wenn ich mich richtig in das Buch hineingefunden habe, kam ein Zeitsprung, der mich wieder komplett aus meinem Lesefluss gerissen hat. Auch die vielen Perspektivenwechsel waren mir auf Dauer etwas zu viel. 

Das Buch ist nicht wirklich anspruchsvoll und für meinen Geschmack gab es auch viel zu viel Drama. Ein bisschen ist ja in Ordnung, aber wenn es Überhand nimmt, macht es beim lesen auch keinen Spass mehr. Vor allem wenn die Protagonisten einfach nur miteinander reden müssten. Aber um das Drama zu erhalten wurde es unnötig in die Länge gezogen. Eine gute Beziehung kann nur funktionieren wenn beide regelmässig und offen miteinander kommunizieren. Dies hat auch dafür gesorgt, dass ich mich beim lesen zeitweise etwas gelangweilt habe.  

Die Charaktere waren okay aber ich hätte mir da mehr Tiefe und Entwicklung gewünscht. Zu Jamie konnte ich nicht wirklich eine Beziehung aufbauen, manchmal fand ich sie ganz süß, aber dann auch wieder total nervig. Auch ein paar ihrer Entscheidungen und Gedankengänge waren für mich einfach nicht verständlich. 

Carter hat mir etwas besser gefallen. Er war jetzt kein Engel und auch er hat seine Macken aber trotz allem war er mir einfach sympathischer als Jamie. Er hat eine tolle Entwicklung durchgemacht. Carter ist an seinen Erfahrungen gewachsen, er ist selbstbewusster geworden und freundlicher. Zum Schluss hatte ich ihn echt gerne. 

„Everything i didn´t say“ war jetzt kein schlechter Roman aber er hat mich einfach nicht ganz vom Hocker gehauen. Ein kurzweiliges Lesevergnügen ohne eine gewisse Tiefe. Leider kann ich das Buch auf Grund dieser Punkte nur bedingt weiter empfehlen. 

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Die Rechte an den Covern liegen beim jeweiligen Verlag/Autor! Dieses Buch wurde mir vom LYX Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Alle Rezension spiegeln meine ehrliche Meinung wieder.