Rezensionen

Rezension Kellywood-Dilogie 2: A is for Abstinence

A is for Abstinence von Kelly Oram

  • Titel: A is for Abstinence 
  • Autor: Kelly Oram
  • Verlag: One Verlag
  • Seiten: 336 Seiten
  • ISBN: 978-3846600993
  • Preis: 12,90 €

Klappentext:

Kyle Hamilton hat alles, was er sich immer gewünscht hat – Geld, Ruhm und einen Job, den er liebt. Trotzdem scheint dem Sänger der Band Tralse etwas zu fehlen. Richtig glücklich war er schon lange nicht mehr. Angst und Stolz haben ihm Steine in den Weg gelegt, und sein Herz hat Risse bekommen. Immer wieder muss der Rockstar an ein ganz bestimmtes Mädchen aus seiner Vergangenheit denken: Val will ihm einfach nicht aus dem Kopf gehen. Vier Jahre sind vergangen, und Kyle hat sich verändert. Er ist erwachsen geworden – und bereit, endlich für seine große Liebe zu kämpfen!

Meine Meinung:

Nachdem mir „V is for Virgin“ nicht wirklich gefallen hat, war ich etwas skeptisch was den zweitem Teil angeht. Dennoch habe ich „A is for Abstinence“ eine Chance gegeben, da dieser Teil komplett aus Kyles Sicht erzählt wird. Das Cover ist zwar dunkel, aber es passt dennoch perfekt zu Band eins und man erkennt schnell das es sich um eine Dilogie handelt. Ich mag den Schreibstil von Kelly Oram. Er ist flüssig zu lesen, modern und  obwohl es sich beim lesen etwas gezogen hat, hatte ich das Buch doch relativ schnell durch. Ich habe eine Weile gebraucht um mir klar zu werden, wie ich das Buch einschätzte. Im großen und ganzen fand ich es etwas besser als den ersten Teil, aber dennoch gab es wieder einige Dinge die mich gestört hatten.

Val ist für mich ein Charakter, an den ich einfach nicht rankomme. Auch im zweiten Teil blieb sie eher blass und neben Kyle ist sie eher untergegangen. Mir hat irgendwie die Gleichberechtigung zwischen den beiden gefehlt. Kyle ist ein Charaktere, der mich wirklich zwiegespalten zurücklässt. Auf der einen Seite mochte ich ihn und seinen Ehrgeiz, aber auf der anderen Seite, hätte ich ihn am liebsten gegen die Wand geklatscht. Er denkt an nicht anderes als daran, wie sehr er Val ins Bett bekommen und wie heiß er sie findet. Nach einer Weile war ich einfach nur genervt. Es war alles so oberflächlich. Ich hätte mir einfach viel mehr Tiefe gewünscht. Für mich hat die Autorin, auch schon bei Band eins, sehr viel Potential verschenkte. Den aus dem Thema, kein Sex vor der Ehe, kann man so viel mehr machen. 

„A is for Abstinence“ ist bedingt besser als der erste Teil, aber wirklich vom Hocker gehauen hat er mich auch nicht. Ich habe beim lesen auch gemerkt, dass Young Adult einfach nichts mehr für mich ist. Cinder & Ella ist denfitv die stärkere Dilogie der Autorin.

Ich kann leider nur bedingt eine Leseempfehlung aussprechen.

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Die Rechte an den Covern liegen beim jeweiligen Verlag/Autor! Dieses Buch wurde mir vom One Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Alle Rezensionen spiegeln meine ehrliche Meinung wieder.