Rezensionen

Rezension Killing Sarai

Killing Sarai von J. A. Redmerski

  • Titel: Killing Sarai
  • Autor: J.A. Redmerski
  • Autor: Festa Verlag
  • Seiten: 400 Seiten
  • ISBN: 978-3865527370
  • Preis: 14,99 €

Klappentext:

Mit 14 wurde sie verkauft an einen Drogenhändler, und das von der eigenen Mutter. Geschändet, misshandelt und erniedrigt, hat Sarai schon lange jede Hoffnung aufgegeben, ihrem Gefängnis zu entkommen. Bis eines Tages der Amerikaner Victor das Grundstück betritt …

Victor ist ein kaltblütiger Mörder, der wie Sarai seit seiner Kindheit einzig Tod und Gewalt kennt. Er soll bloß einen weiteren Job erledigen, aber Sarai sieht in Victor die Chance, endlich zu entkommen.

Allerdings laufen die Dinge nicht wie geplant. Befreit von einem gefährlichen Mann, gerät Sarai in die Hände eines anderen. Und die Macht, die sie unbewusst über Victor hat, könnte letztendlich das sein, was sie töten wird.

Meine Meinung:

„Killing Sarai“ ist der Beginn einer neuen Reihe im Festa Verlag. Das Cover, in einem auffälligen Rot, ist ein absoluter Eyecatcher und der Klappentext ist einfach sehr ansprechend. Ich wusste gleich, dieses Buch muss ich lesen. Allerdings musste ich es ein paar Tage sacken lassen um meine Gedanken zu ordnen. Der Schreibstil hat mir ganz gut gefallen. Er ist flüssig, gut zu lesen und sinnlich. Man merkt, dass dieses Buch ein Reihenauftakt ist. Man wird gleich, ohne große Erklärungen, in die Handlung eingeführt. Der Anfang hat mir auch richtig gut gefallen, in der Mitte hat sich die Handlung etwas gezogen aber dafür hat mich das Ende noch einmal sehr begeistern können.

Die Charaktere haben mir im Großen und ganze gefallen. Sie waren realistisch ausgearbeitet und haben ihre Ecken und Kanten. Allerdings hat mir eine gewisse Tiefe gefehlt. Gerade die beiden Hauptcharaktere Sarai und Victor blieben fast durchgehend sehr oberflächlich. Ich denke aber, dass es daran lag, dass dies der erste Band einer Reihe ist (in Englisch hat die Reihe bereits sieben Teile). Ich hoffe, dass die Protagonisten in den weiteren Bänden noch mehr ausgearbeitet werden. Auch die Anziehungskraft zwischen Sarai und Viktor war nicht wirklich da. Mir hat einfach die Verbindung zwischen den beiden gefehlt. Da hätte ich mir einfach etwas mehr gewünscht.

Die Handlung bzw. die Idee an sich hat mir sehr gut gefallen aber an manchen Stellen war es etwas langatmig und die Spannung hat mir gefehlt. Da es am Ende noch ein paar unbeantwortet Fragen gibt, bin ich doch sehr neugierig auf die nächsten Bände der Reihe und ich hoffe, dass die Figuren noch etwas mehr tiefe bekommen.

Alles in allem war „Killing Sarai“ ein solider Auftakt für eine neue Reihe. Es war nicht ganz so Dark wie ich es erwartet habe, aber trotzdem hat das Buch einen gewissen Reiz. Auch wenn es sich an manchen Stellen etwas gezogen hat, habe ich das Buch innerhalb eines Tages gelesen. Allein wegen den letzten 150 Seiten möchte ich die Reihe auf jeden Fall weiterlesen.

Von mir gibt es, trotz all den Punkten, eine Leseempfehlung.

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Die Rechte an den Covern liegen beim jeweiligen Verlag/Autor! Dieses Buch wurde mir von Festa Dark Romance als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Alle Rezension spiegeln meine ehrliche Meinung wieder.