Rezensionen

Rezension Redwood Love – es beginnt mit einem Blick

Redwood Love – es beginnt mit einem Blick von Kelly Moran

  • Titel: Redwood Love – es beginnt mit einem Blick
  • Autor: Kelly Moran
  • Verlag: Kyss Verlag
  • Seiten: 384 Seiten
  • ISBN: 978-3499275388
  • Preis: 12,99 €

Klappentext:

Kleine Stadt, große Gefühle

Redwood, ein malerisches kleines Städtchen in Oregon. Genau der richtige Ort für einen Neuanfang. Und den braucht Avery Stowe nach einer desaströsen Ehe dringend, ebenso für sich wie für ihre autistische Tochter Hailey. Da gibt es nur ein Problem: den attraktiven Tierarzt Cade O‘Grady. Eine neue Beziehung ist das Letzte, was Avery will. Sie ist sich nur nicht sicher, wie lange sie Cade widerstehen kann. Vor allem, da sich anscheinend der ganz Ort gegen sie verschworen hat und Amor spielt…

Meine Meinung:

Lange hat mich die Reihe nicht interessiert, doch nachdem ich schon fast alle Bücher vom Kyss Verlag gelesen habe, musste ich nun auch der Redwood Reihe eine Chance geben. Und ich wurde definitiv nicht enttäuscht. Das Cover ist schön gestaltet, es wirkt idyllisch und romantisch. Sehr passend zur Story und dem kleinen Ort Redwood.

Kelly Morans Schreibstil fand ich sehr gelungen. Er ist malerisch, flüssig, leicht zu lesen und mit einer guten Prise Humor versehen. Die Beschreibungen von Redwood haben mir sehr gut gefallen, auch wenn ich nicht der Typ für kleine Städte/Dörfer bin kam ich doch sehr schnell ins Schwärmen.  Die Geschichte wird aus der Sicht der beiden Hauptprotagonisten Avery und Cade erzählt.

Bei Cade kam ich sofort ins Schwärmen. Wie er mit den kranken Tieren und Hailey umgegangen ist. Einfach ein Traum. Cade ist in Redwood als kleiner Womanizer verschrien, aber je mehr wir ihn kennenlernen und hinter seine Fassade schauen, desto mehr merken wir, dass er doch ein ganz anständiger und fürsorglicher Kerl ist. Wegen seinem Bruder Drake, der seine Frau verloren hat, will er keine Frau fürs Leben, da er den Schmerz, den er immer bei seinem Bruder sieht, nicht erleben möchte. Er lebt nach dem Motto: „Was man nicht hat, kann man auch nicht vermissen.“ Doch er hat die Rechnung ohne Avery gemacht, schon bei ihrer ersten Begegnung fühlt er sich zu ihr hingezogen.

Avery ist eine Wahnsinns tolle Protagonistin, die man einfach mögen muss. Obwohl sie schon so viel durchgemacht hat im Leben, ihr Ex-Mann und die Scheidung, hat sie nie ihre freundliche und offene Art verloren. Avery hat so eine innere Stärke und sie kümmert sich aufopferungsvoll um ihre kleine Tochter, die Autismus hat. Ich kann auch ihr zögern und ihre Angst, gegen über Cade und einer neuen Beziehung, absolut nachvollziehen.

Kelly Moran hat es wunderbar geschafft allen Protagonisten und den Nebenfiguren Leben einzuhauchen. Die Entwicklungen sind sinnvoll und sehr gut nachvollziehbar. Ich habe mich richtig wohlgefühlt in Redwood. Jetzt freue ich mich schon sehr darauf die weiteren Bände zu lesen. Denn Cades Brüder wirken genau so interessant wie er. In Band zwei wird es um Flynn gehen und in Band drei hat Drake seinen Auftritt.

Aber zum Schluss möchte ich noch das sogenannte „Drachentrio“ erwähnen. Das besteht aus Cades Mutter und ihren beiden Schwestern. Bewaffnet mit Twitter und Pinterest lassen die drei nichts unversucht um Cade und Avery zu verkuppeln. Ich bin schon gespannt, was sich die drei in den nächsten Bänden alles einfallen lassen.

Von mir eine klare Leseempfehlung.

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Die Rechte an den Covern liegen beim jeweiligen Verlag/Autor!

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