Rezensionen

Rezension So long, Butterfly

So long, Butterfly von Sara-Maria Lukas

  • Titel: So long, Butterfly
  • Autor: Sara-Maria Lukas
  • Verlag: Plaisir d´Amour Verlag
  • Seiten: 276 Seiten
  • ISBN: 978-3864953644
  • Preis: 13,90 €

Klappentext:

Jason Carter hat in New York als Undercover-Cop gearbeitet. Nachdem er während eines Einsatzes bei der Entführung und Vergewaltigung einer jungen Touristin aktiv teilnehmen musste, hat er den Job gekündigt und ist mit seinen Brüdern nach Deutschland ausgewandert. Bis heute belastet es ihn, dass er damals auf seine Vorgesetzten gehört hat, und nicht sofort eingeschritten ist.

Einige Jahre später läuft ihm die Frau, für deren Leiden er sich verantwortlich fühlt, und die körperlich und psychisch von den damaligen Geschehnissen gezeichnet ist, in Hamburg über den Weg. Jason sucht den Kontakt zu ihr, und sie verliebt sich in den attraktiven Master, in dessen Armen sie sich endlich wieder geborgen fühlt.

Doch wie wird sie reagieren, wenn sie erfährt, wer er wirklich ist?

Meine Meinung:

„So long, Butterfly“ ist ein weiteres tolles Buch von Sara-Maria Lukas. sie konnte mich mal wieder mega begeistern. Allerdings habe ich erst später gemerkt, dass es sich um den vierten Teil einer Reihe handelt. Es ist absolut nicht schlimm und alles war verständlich allerdings spoilert man sich ein klein wenig, was in den Vorgängerbänden passiert ist, selbst. Das Cover und der Klappentext haben sofort meine Neugier geweckt, allerdings finde ich, besonders nach dem lesen, das Cover nicht mehr als ganz so passend. Was aber nicht heißen soll, dass ich das Cover schlecht finde. Es passt perfekt zur Reihe allerdings finde ich es etwas zu bunt für das emotionale Thema. „So long, Butterfly“ war ein sehr emotionales Buch mit einem ernsten Thema. Eine Vergewaltigung wünscht man keinem aber Sara-Maria Lukas ist mit dem Thema sehr gut umgegangen und hat eine wunderschöne, emotionale und teils ernste Liebesgeschichte geschaffen. Die Handlung hat mir gut gefallen. Sie war durchdacht, emotional und verständlich. 

Die Charaktere waren wunderbar ausgearbeitet und durchdacht. Ich habe die innere Zerrissenheit, die Schuldgefühle und die Liebe zwischen den beiden auf jeder Seite spüren können. Rosie ist zu Beginn eine verschüchterte junge Frau. Sie leidet unter den Folgen ihrer Entführung, nimmt Tabletten und trinkt regelmäßig. Sie denkt immer noch viel über das gesehene nach und ist nie richtig darüber hinweg gekommen. Als sie Jason kennenlernt blüht sie auf und fühlt sich auch gleich zu ihm hingezogen. Die Beziehung zwischen ihr und Jason ist wunderbar beschrieben auch wenn Jason ihr nicht erzählt wer er ist. Er ist für Rosie da und kümmert sich um sie.

Jason ist einer der Carter Brüder. Wie seine Brüder ist er dominat, doch achten sie immer auf die Frau und beschützen diese. Jason hat immer noch ein schlechtes Gewissen bzw. ist er nie darüber hinwegkommen, dass er Rosie als Untercover Agent vergewaltigen musste. Als er Rosie zufällig nach Jahren wieder trifft tut er alles dafür um ihr zu helfen, doch dann kommen die Gefühle dazu. Jason tut sich zu Beginn sehr schwer seine Gefühle gegenüber Rosie zu akzeptieren, da er sich selber nicht verzeihen kann. Doch nach und nach helfen sich die beiden Gegenseitig um ihre Vergangenheit zu überwinden.

„So long, Butterfly“ ist ein sehr emotionaler und fesselnder BDSM-Liebesroman. Die Autorin scheut sich nicht davor ernste Themen in ihren Roman aufzugreifen. Ich bin einfach nur begeistert von diesem Buch und ich freue mich schon darauf die anderen Carter Brüder kennenzulernen.

Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung.

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