Rezensionen

Rezension Taint – Verdorben

Taint – Verdorben von S.L. Jennings 

  • Titel: Taint – Verdorben
  • Autor: S.L. Jennings
  • Verlag: Sieben Verlag
  • Seiten: 248 Seiten
  • ISBN: 978-3864437854
  • Preis: 12,90 €

Klappentext:

Justice Drake hat einen ungewöhnlichen Beruf. Er gibt Seminare für wohlhabende Frauen, die ihre Ehemänner in Liebesdingen wieder auf Trab bringen sollen. Seine unkonventionellen Methoden bleiben nicht ohne Kritik, aber der Erfolg spricht für sich selbst. Er persönlich ist immun gegen die Reize der schönen Frauen, er ist ein Fachmann auf seinem Gebiet und die Ehemänner der Kundinnen vertrauen auf ihn und seine Diskretion. Auch glaubt er, gegen die Liebe immun zu sein. Regel Nummer 1: nie mit einer Teilnehmerin einlassen. Doch er hat die Rechnung ohne das Schicksal in Gestalt der interessanten Allison Elliot-Carr gemacht. Sie ist eine sinnliche Herausforderung für ihn. Er sollte lieber die Finger von ihr lassen, aber sie geht ihm unter die Haut.

Allison ist nicht der Ansicht, einen solch empörenden Kurs zu benötigen, ist aber dennoch von dem gutaussehenden Justice fasziniert. Er verhält sich widersprüchlich und scheint ein Geheimnis zu verbergen. Langsam dringt sie durch seine Fassade und versucht, seine wahre Identität aufzudecken.

Meine Meinung:

S.L. Jennings kannte ich überhaupt nicht. Ich bin durch stöbern auf „Taint – Verdorben“ aufmerksam geworden. Das Cover empfinde ich als passend und der Klappentext hat mich sehr, sehr neugierig gemacht. Aber Ausschlag gebend war für mich, dass das Buch komplett aus der Sicht des männlichen Charakters geschrieben wurde. Meine Erwartungen waren recht hoch und nach dem lesen kann ich sagen, dass diese erfüllt wurden. S.L. Jennings Schreibstil ist fesselnd, sehr direkt und modern. Ich war so fasziniert von der Handlung, da ich so etwas noch nie gelesen habe, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte. Ich habe das Buch an einem Sonntag komplett durchgesuchtet. Die Handlung war gut aufgebaut und nachvollziehbar beschrieben.

Die Charaktere waren sehr interessant gestaltet, facettenreich und greifbar. Justice Drake ist ein Protagonist, der dafür gesorgt hat, dass meine Gefühle Achterbahn fuhren. Am Anfang war er für mich ein Macho und ein echter Ar**. Aber je mehr ich gelesen habe und je besser ich in kennengelernt habe, desto mehr habe ich in ihn mein Herz geschlossen. Justice macht ein tolle und vor allem glaubhafte Entwicklung durch. Da das komplette Buch aus seiner Sicht geschrieben wurde, habe ich sein Verhalten und seine Handlungen wirklich gut nachvollziehen und verstehen können. Bei ein paar seiner Aussagen haben sich mir die Haare aufgestellt, aber in diesem Moment hat es gepasst und Jusitce merkt auch, im Laufe des Buches, dass er seine Einstellung überarbeiten muss. 

„Taint – Verdorben“ hat mich wirklich gut unterhalten und auch das Ende konnte mich zufrieden stellen. Zwar hätte ich mir ein paar Seiten mehr gewünscht, aber das hat dem Buch kein Abbruch getan. Wer Bücher aus der Sicht der männlichen Protagonisten mag, sollte unbedingt diese Buch lesen.

Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung.

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Die Rechte an den Covern liegen beim jeweiligen Verlag/Autor! Dieses Buch wurde mir vom Sieben Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Alle Rezensionen spiegeln meine ehrliche Meinung wieder.